Wallis Bird hat ihr sechstes Album (“Woman”) veröffentlicht. Es ist hochpolitisch, sie verarbeitet darin nach eigenen Angaben, was seit “Home” (2016) passiert ist*. Schön ist es aber auch, wenn man einfach nur der Musik lauscht.
*”Die #MeToo-Bewegung, das Referendum über die Abschaffung des Abtreibungsverbotes in Irland 2018 “Repeal The 8th”, die Ehegleichheit in Australien, die “Black Lives Matter”-Bewegung, Trump, Brexit, der wachsende Rassismus, der Tod unzähliger musikalischer Ikonen, die globale Umweltkrise …” (Wallis Bird, die in Berlin lebt)
So, also, hört auch aus diesen Gründen “Woman” an.
- Diese Stimme natürlich.
- Es gibt Dinge, mit denen man kaum weiss, wie umgehen. Oder Personen. Sinéad O’Connor ist so jemand. Sie ist ja zum Islam konvertiert, muss sich für rassistische Posts entschuldigen und erzählt, wies mit Prince einst war. Aber das ist eine andere Geschichte, jedenfalls erinnert Wallis Bird aber schon sehr an eine junge Sinéad O’Connor. Und damit können wir umgehen. Es ist schön.
Bald ist Konzert. Und es ist ja immer nett, wenn man bisserl mitsingensummen kann.- Ihr Instagramaccount.
- In der Irish Times stand: Die Energie von Wallis Bird könnte eine ganze Volkswirtschaft in Schwung bringen. Energie, können wir immer brauchen. via GIPHY
Diese Erklärung der Plattenfirma: “Interessant ist auch das kleinere ‘M’ im Titel, das nicht etwa ein Glitch oder ein Fehler ist, sondern ein 13 Prozent kleinerer Buchstabe. Warum 13 Prozent? Weil diese Zahl gerade den Gender Paygap in Wallis’ Heimat Irland ausmacht.” Welches M fragt ihr? Das auf der Pressemitteilung. Wir können es grad nicht kopieren.
Diese Tasche aus ihrem Merch (ihr wisst ja, wir sind Taschenfans)- Dieses Lied (das schon älter ist)
WALLIS BIRD: “WOMAN”, out now (Mount Silver Records – Caroline International)